Bewertungskriterien

BewertungskriterienUm die verschiedenen Broker gleichermaßen bewerten zu können, haben wir Punkte in unterschiedliche Kategorien verteilt. Dabei sind natürlich manche Bewertungskriterien wichtiger als andere. Hier möchten wir euch einen Überblick geben, was es bei der Beurteilung der unterschiedlichen Broker zu beachten gibt, damit ihr auch selbst Broker einschätzen könnt und eine Leitlinie habt, an der ihr euch orientieren könnt.
Natürlich gibt es auch gewisse K.O.-Kriterien wie ungenaue Charts, oder eine zu langsame und unzuverlässige Orderausführung, welche den Broker eigentlich für professionelles Arbeiten disqualifizieren.

Handelsangebot

Prinzipiell gilt beim Handelsangebot: Je größer, umso besser. Je mehr unterschiedliche Werte man handeln kann, umso mehr Punkte kann man in diesem Bereich erzielen. Allerdings muss bedacht werden, dass es auch Broker gibt, die sich auf bestimmt Bereiche, wie zum Beispiel den Forex-Markt, spezialisiert haben und so hier auch günstigere Konditionen anbieten können. Deswegen muss man dieses Bewertungskriterium in Relation zu den anderen sehen.

Benutzerfreundlichkeit

Bei manchen Benutzeroberflächen der Broker muss man, bevor man überhaupt mit dem Handel beginnen kann ja, ironisch ausgedrückt, einen Doktor-Titel haben, damit man überhaupt versteht, wie man eine Position eröffnet und wo man was findet. In diesem Punkt ist nicht unbedingt Einfachheit gefragt, aber die Benutzeroberfläche sollte klar strukturiert und möglichst intuitiv gestaltet sein. Natürlich ist auch dieses Bewertungskriterium nicht eines der ausschlaggebenden, allerdings kann es einem das Trading ganz schön vermiesen.

Einzahlung und Auszahlung

In diesem Bewertungskriterium geht es darum, welche und wie viele Möglichkeiten zur Ein- und Auszahlung man hat. Je mehr, umso besser, aber in jedem Fall sollte Banküberweisung bzw. Sofortüberweisung vertreten sein. Hinzu kommt, dass wir uns hier auch die Frage stellen wie einfach bzw. schwer es tatsächlich ist an das ertradete Geld zu kommen; es sich also auszahlen lassen zu können. Denn auch hier versuchen viele Broker es einem möglichst schwer zu machen.

Boni

Boni für Einzahlungen dürfen von Online Brokern nicht mehr angeboten werden. Tut ein Broker das dennoch, solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr diesen wirklich nutzen wollt, denn hier geht nicht alles mit rechten Dingen zu!

Kosten

Ein sehr wichtiger Punkt sind natürlich die Kosten für das Trading in unserem Test. Je günstiger ein Broker ist, umso besser ist es natürlich. Da es verschiedene Modelle an Gebühren gibt, muss man sehr genau abwägen, was für welchen Trader günstiger ist. So gibt es zum Beispiel Broker, die ihre Gebühren über Spreads abrechnen. Bei anderen gibt es einen Fixbetrag pro Order, oder sogar eine monatliche Flat. Je nach Tradingverhalten können da verschiedene Modelle günstiger sein. Hinzu können noch diverse andere Gebühren kommen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Die Trading Software in der Praxis

Der mit Sicherheit wichtigste Punkt ist, wie sich die Trading Software in der Praxis bewährt. Hier zeigt sich nämlich wie genau die Charts sind und wie zuverlässig die Orderausführung funktioniert. Sollten hier gravierende Mängel auftreten, so wird man einen Broker nicht positiv bewerten können.

Gesamteindruck/Relation

Zu guter Letzt müssen die verschiedenen Bewertungskriterien in Relation gesetzt werden. So ist zum Beispiel ein kleines, spezialisiertes Handelsangebot kein Nachteil, wenn dafür die Konditionen für diesen Teilbereich sehr gut sind.